Rückkehr zur üblichen Gottesdienstordnung

Rückkehr zur üblichen Gottesdienstordnung

Ab dem 19. September gilt wieder unsere übliche Gottesdienstordnung. Die Samstagsmessen in Höchstädt entfallen.

Quarantäne – eines der meist genutzten Worte der letzten Monate. Es meint eine Isolierung von Mensch, Tier oder Pflanze zum Schutz vor anderen Menschen. Und genau das gab es schon im Alten Testament, zum Beispiel nach der Geburt eines Knaben für die Mutter, wie Pfarrer Ertl in seiner Pfingstpredigt erklärte. Auch die Jünger befanden sich seit dem Ostergeschehen in einer Selbstquarantäne, wie uns die biblischen Erzählungen der vergangen Wochen aufzeigen. Die Jünger sind auf eine andere Art und Weise krank – angesteckt mit dem Virus der Verlassenheit, mit dem Keim des nagenden Zweifels, mit der Pest der Mutlosigkeit und der Lähmung ihres Geistes. Doch mit Pfingsten ändert sich alles.

Der Heilige Geist lässt die Symptome abklingen, räumt die Zweifel weg, sie können den Menschen wieder ohne Angst begegnen und sie für ihren Glauben gewinnen, sie kommen aus der Isolation heraus und eine große Gemeinschaft wächst. Der Heilige Geist ist somit Heilmittel und Impfstoff zugleich.

Und heute? Der Heilige Geist ist nicht das Heilmittel oder der Impfstoff gegen das Coronavirus. Aber mit seinen 7 Gaben kann er uns helfen, diese Zeit besser zu bestehen.

Mit der Gabe der Weisheit soll er uns mit kreativen Ideen helfen, die Krise zu überstehen. Um nicht auf Fakenews und Verschwörungstheorien hereinzufallen, beschenkt uns der Heilige Geist mit dem Verstand. Die Gabe des Rates wird uns gegeben, damit wir Menschen mit einem guten Rat beistehen können. Die Stärke soll uns als Durchhaltevermögen beim Einhalten der vielen Regeln nutzen. Den Forschern und Wissenschaftlern soll die Erkenntnis geschenkt sein, damit sie möglichst bald einen Impfstoff entwickeln. In dieser Zeit sollen wir nicht an Gott und der Welt zweifeln und am Glauben an Gott festhalten – die Gabe der Frömmigkeit. Die letzte Gabe, die Gottesfurcht, soll uns in dieser Zeit nicht den Respekt vor Gott und seinen Geschöpfen in der Schöpfung vergessen lassen.

Auch wenn uns die Länge der Krise und deren Auswirkung auf die Welt und uns lähmen und zweifeln lassen. Wer, wenn nicht wir, die wir durch die Taufe und Firmung vom Heiligen Geist erfüllt sind, können diese Zeit der Krise bestehen und den Pessimisten und Zweifelnden Einhalt gebieten.

Pfarrer Ertl bedankte sich in der Messfeier auch bei allen, die dazu beigetragen hatten, dass am Pfingstfest ein großes Feuerzungenmobile in der Kirche hängen konnte und das symbolisch zeigt, dass der Heilige Geist auch in uns wirkt und wir für unseren christlichen Glauben Feuer und Flamme sein sollen.

 

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