Finanzierung

Die Kirchenrenovierung der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt wird nicht nur planerisch anspruchsvoll, sondern stellt auch einen finanziellen Kraftakt für unsere Pfarrfamilie dar.

Der genaue Finanzbedarf kann erst nach Abschluss der Planungen ermittelt werden. Nach aktuellem Planungsstand (November 2019) rechnen wir mit Kosten von mindestens 3,8 Millionen Euro.

Von diesem noch unbekanntem Gesamtbetrag werden entsprechend der kirchlichen Gepflogenheiten 60 % durch das Bistum Augsburg aus Kirchensteuermitteln in die Kirchenrenovierung fließen. Ohne diesen wertvollen Beitrag wäre die Finanzierung dieses Großprojekts nicht denkbar. Auch die Stadt Höchstädt hat sich mit Stadtratsbeschluss vom 17. Februar 2020 bereit erklärt, bis zu 10 % der Baukosten (max. 400.000 EUR) zu übernehmen. Daneben sind wir als Pfarrei gefordert, die noch verbleibenden 30 % durch eigenen Mittel aufzubringen. Hierbei hoffen wir neben Spenden und unseren Eigenmitteln auch auf staatliche Zuschüsse.

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Jetzt mithelfen!

Wir sind für die grundlegende Renovierung unserer Stadtpfarrkirche auf Ihre Mithilfe und Ihre Spenden angewiesen. Hierzu haben wir folgendes Spendenkonto eingerichtet:

DE57 7509 0300 0000 1552 68

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit einem Beitrag unterstützen, um damit dem Zentrum unserer Pfarrei und einem Wahrzeichen unserer Stadt mit langer Geschichte zu seinem 500. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk zu machen! Über Ihre Spende stellen wir Ihnen im Pfarrbüro selbstverständlich gerne auch eine steuerliche Bescheinigung aus.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Vergelt's Gott!

Spendenstand Juli 2020:   82.027,42 EUR12%
 

Häufige Fragen

Warum wird nicht die ganze Kirchenrenovierung durch Kirchensteuermittel des Bistums finanziert?

Auf den ersten Blick ist diese Frage natürlich berechtigt, da jeder Katholik ohnehin Kirchensteuer bezahlt. Dennoch ist eine vollständige Kostenübernahme durch das Bistum aus folgenden Gründen nicht möglich:

1. Rechtlich gesehen ist jede Kirche Eigentum ihrer jeweiligen Pfarrei und nicht des Bistums. Zwar wird traditionell auf eine enge Abstimmung Wert gelegt, dennoch würde durch eine 100% Kostenübernahme die Situation entstehen, dass eine Pfarrei auf Kosten aller anderen Pfarreien sich die schönste, größte und beste Kirche errichtet. Die bewährte Co-Finanzierung zwischen Pfarrei und Bistum dagegen ermöglicht es, dass - wie es über die Jahrhunderte Brauch war - jede Pfarrei sich eine Kirche nach ihren Möglichkeiten errichtet bzw. renoviert.

2. Das Bistum finanziert durch das Kirchensteueraufkommen bereits zahlreiche anderen Aufgaben. So wird der Personalaufwand der Pfarreien im Bistum (Pfarrer, Gemeindereferenten, Bürokräfte, Mesner) zum allergrößten Teil durch das Bistum beglichen. Hierfür werden 62% der Kirchensteuermittel eingesetzt (Stand: 2018). Daneben kümmert sich das Bistum derzeit besonders um Sozialeinrichtungen (Kindertagesstätten, Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen) und um den sozialen Wohnungsbau.

3. Das Bistum gibt bereits ca. 42 Millionen Euro pro Jahr für Instandsetzungsarbeiten an Gebäuden der Pfarreien aus (Stand 2018). Dieser große Betrag ist dennoch für die vielfältigen Renovierungsaufgaben nicht ausreichend, da aus diesem Topf hunderte Kirchen, Kapellen, Klosteranlagen und soziale Einrichtungen und Nebengebäude (wie Pfarrhöfe) finanziert werden müssen. Beispielsweise kosteten bereits die ersten beiden Bauabschnitte der Dillinger Basilika 4,1 Millionen Euro.

Warum finanziert die Pfarrei die 30% nicht selbst?

Die Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt verfügt nur über vergleichsweise geringe Einnahmen, welche sie hauptsächlich aus der Verpachtung von Grundstücken sowie der forstwirtschaftlichen Nutzung von Wäldern bezieht. Diese Einnahmen werden größtenteils zur Ausstattung unserer Kirchen und des Pfarrheims sowie für die Kindertagesstätten Don Bosco und Adolph Kolping verwendet.

Selbstverständlich hat die Pfarrei dennoch einige Rücklagen zur Renovierung gebildet. Diese wurden durch die nun erfolgten Voruntersuchungen jedoch bereits größtenteils aufgebraucht.

Wird der Eigenanteil nur aus Spenden finanziert?

Wir hoffen - wie bei den Renovierungen von Maria Immaculata Schwennenbach und Sankt Nikolaus Deisenhofen - auch für die Renovierung der Stadtpfarrkirche auf städtische und staatliche Zuschüsse. 10 % wurden uns durch die Stadt Höchstädt bereits zugesagt.

Wie kann ich spenden?

Die einfachste Möglichkeit einer Spende ist eine Überweisung auf unser Spendenkonto DE57 7509 0300 0000 1552 68. Daneben werden wir in nächster Zeit auch besondere Kollekten in der Kirche durchführen. Auch unser Pfarrgemeinderat hat sich bereits verschiedene Aktionen zur Mithilfe überlegt. Generell gilt: Jeder Euro zählt, egal ob Ihnen der Betrag groß oder klein vorkommen mag.

Woher bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Spendenbescheinigungen stellt unser Pfarrbüro aus. Haben Sie bereits gespendet und noch keine Bescheinigung erhalten? Dann nehmen Sie bitte kurz Kontakt per Telefon (09074 / 1011) oder E-Mail (https://www.pg-hoechstaedt.de/kontakt) mit uns auf.

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