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Der schmutzige Erlöser

Am 24. Dezember beging die Pfarreiengemeinschaft Höchstädt das alljährliche Weihnachtsfest zur Geburt unseres Erlösers, Jesus Christus.

In Höchstädt begann die Christmette wie alljährlich mit der Verlesung des feierlichen Martyrologiums und den ebenso traditionellen drei Schlägen mit dem Stern an die Kirchentür. Umrahmt wurde die Messe durch Organistin Katja Zill, dem Kirchenchor unter der Leitung von Marianne Rieder sowie verschiedener Bläser und Streicher für die im Bistum Augsburg an Weihnachten traditionell aufgeführte Messe von Karl Kempter, dessen Geburtstag sich in Kürze zum 200. Male jährt.

In seiner Predigt ging Stadtpfarrer Daniel Ertl auf das Heldentum ein. Er stellte fest, dass die wahren Helden unserer Zeit, welche beispielsweise bei der Rettung einer zwölfköpfigen Fußballmannschaft aus einer Höhle in Thailand im Sommer 2018 geholfen haben, sich stets schmutzig und dreckig machen mussten und so gar nichts mit den Superstars aus Film und Fernsehen gemeinsam hätten. Ähnlich sei es jedoch auch mit Jesus Christus gewesen, welcher ebenfalls in einer schmutzigen Krippe in Bethlehem geboren wurde, um die Welt zu erlösen.

Zum Abschluss der Messe wurde das Jesuskind unter den Klängen von "Transeamus usque Bethlehem" in die große Krippe am Ende des Kirchenschiffs übertragen und die Messe mit "Stille Nacht, Heilige Nacht" feierlich beendet.

Demnächst...