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Pfingsten - Komm, Heiliger Geist

„Am Pfingstfest um die dritte Stunde erhob mit Brausen sich ein Wind“ – ähnlich wie dem Brausen beim damaligen Pfingstereignis in Jerusalem, so wurden die Gottesdienstbesucher durch das gewaltige Orgelspiel in den Festgottesdienst eingestimmt.

Eine Wasserstoffbombe – was soll das mit Pfingsten zu tun haben, fragte Pfarrer Ertl zu Beginn seiner Predigt, der eine Abbildung dieser mitbrachte. Seine Auflösung: Solch eine Wasserstoffbombe hat drei Zündungsstufen und unser christlicher Glaube gründet auf drei großen Festen: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.
Die erste „Zündungsstufe“ ist Weihnachten, das Fest an dem wir die Geburt unseres Herrn feiern. Nachvollziehbar und greifbar ist dieses von uns das am größten gefeierte Fest. An Ostern tun wir uns damit schon schwerer und es fehlt manchmal der überspringende Funke, die Freude über Ostern weiterzugeben.
Die letzte Zündungsstufe bei einer Wasserstoffbombe ist die Zündung des Wasserstoffs, der bei der hohen Energie fusioniert und noch mehr Energie freisetzt. Das Feuer, das in uns Christen brennen soll, muss am Pfingstfest immer wieder neu entzündet, angefacht und spürbar in der Welt werden.

Das Hilfswerk „Renovabis“, welches für die Länder in Osteuropa zuständig ist, bittet an Pfingsten immer um Spenden zu ihren Gunsten, damit sie dort Kindergärten, Bildungshäuser, Schulen, … unterstützten können.

Vom Kirchenchor wurde die Missa de Angelis im Gottesdienst musikalisch eingebracht.