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Christen als "Stimmgabel" für die Welt

Der extrem unsicheren Wetterlage war es wohl geschuldet, dass sich eine überschaubare Anzahl an Gläubigen in Höchstädt und Oberglauheim auf den Fußweg nach Schwennenbach zur Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft machte. Die Fahrradgruppen konnten sich aus selbigem Grund gar nicht auf den Weg machen. Umso erfreulicher war die große Anzahl an Gläubigen aller Ortsteile, die das Auto nutzten, um Dank und Bitte zur Gnadenmutter nach Schwennenbach zu tragen.

Gemeinsam zog die Gruppe vom Dorfanger zur Kirche, wo die feierliche Messe stattfand.

In seiner Predigt überraschte Pfarrer Daniel Ertl mit einer Stimmgabel, die er mitgebracht hatte. Er erläuterte, dass dieses Gerät auf den Normton „a“ gestimmt sei. Von diesem Ton aus könne man in der Musik die Tonleiter in alle Richtungen nach oben oder unten gehen. Wir Christen dürften uns am „Normton Heiliger Geist“ ausrichten, egal welche Richtung wir einschlagen. Hierbei helfen die Fragen „Passt mein Ziel? Bin ich noch richtig?“ Ebenso wie in der Musik käme es hier auf die Harmonie an. Ein guter Ort sei der, an dem Menschen in Einklang bzw. in Harmonie seien. So erwiesen sich Christen als „Stimmgabel für die Welt“. Er forderte die Gläubigen auf, gemeinsam gelegentlich die „Stimmgabel“ zu zücken und zu prüfen, ob sie den „richtigen Ton“ treffen.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Vereinsheim war die Stimmung in jedem Fall goldrichtig!