• Ostern
10Apr2018

23 Jungen und Mädchen zogen am Sonntag mit Pfarrer Daniel Ertl und den Ministranten in die Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Höchstädt ein, um ihre Erstkommunion zu feiern. Sie nahmen rund um den Altar im Altarraum Platz und gestalteten den Gottesdienst mit.

In seiner Predigt ging Pfarrer Ertl auf das Motto „Jesus, wo wohnst Du?“ ein. Er meinte, dass es sinnvoll sei, zu wissen, wo Jesus zu finden sei, wenn man ihn treffen wolle. Für die Kinder, aber auch für die Erwachsenen sei es wichtig, dies zu wissen, wenn man traurig sei, nicht mehr weiter wisse oder ihn etwas fragen wolle. Die Erstkommunionkinder hatten in ihren Gruppenstunden während der Vorbereitung zu ihrem Fest kleine Häuschen gebastelt, um darzustellen, wo sie selber wohnen. Pfarrer Ertl wollte von den Kindern wissen, wo sie meinen, dass Jesus wohne. Als Antwort kam, dass Jesus überall wohne. Da man ihn aber nicht sehen könne, gebe es Symbole, die zeigen, wo Jesus zu finden sei. Wir selber schreiben einen Zettel oder hinterlassen sonstige Nachrichten, wo wir uns gerade aufhalten oder was wir für den anderen fühlen und dass wir ihn lieb haben. Jesus habe uns Brot und Wein  als Zeichen seiner Anwesenheit im Gottesdienst hinterlassen und gesagt, dass er jedes Mal, wenn man davon esse, mitten unter uns sei. Er liebe uns und möchte unser Freund sein. Wir seien nie mehr allein und hätten immer jemanden, mit dem wir reden können und unsere Gefühle mitteilen können. Jesus gibt uns in der Bibel gute Ratschläge und zeige uns, dass er uns liebt. Er mache Mut und zeige uns in Brot und Wein, dass er bei uns sei. Das sei ein Freundschaftsbeweis, den man jeden Sonntag im Gottesdienst erleben könne. Je öfter man dies mache, desto größer werde die Freundschaft. Dazu lud er alle Kommunionkinder und die anwesenden Gläubigen ein.

Nach der Wandlung, zu der die Kinder Kerzen, Kreuz, Brot und Wein zum Altar brachten, erhielten die Kinder zum ersten Mal den Leib des Herrn und durften auch vom Blut Christi trinken.

Am Ende des Gottesdienstes, der musikalisch vom Chor Taktlos unter der Leitung von Andreas Schneider mitgestaltet wurde, dankte Pfarrer Ertl der Gemeindereferentin Sibylle Göhring, den Kommunionmüttern, dem Mesner sowie dem Chor Taktlos und allen, die zum Gelingen dieser Feier mitgetragen haben und lud zum abschließenden Dankgottesdienst am späten Nachmittag ein.

02Apr2018

Dieses Jahr startete der Emmausgang in der Pfarrkirche St. Oswald in Oberglauheim mit dem ersten Teil des Weg-Gottesdienstes. Insgesamt machten sich ca. 70 evangelische und katholische Christen gemeinsam auf den Weg um an drei Stationen zu halten und um sich Impulse für den eigenen Weg mit Jesus geben zu lassen. Auf der Goldbergalm in Lutzingen angekommen, konnte sich Jung und Alt bei Essen und Trinken stärken.

01Apr2018

In Höchstädt feierten zahlreiche Gläubige die Osternacht mit Pfarrer Daniel Ertl und dem Kirchenchor, unter der Leitung von Marianne Rieder, der für die musikalische Mitgestaltung des feierlichen Gottesdienstes verantwortlich zeichnete. Zunächst zog Pfarrer Ertl mit den Ministranten nach der Segnung des Feuers in die dunkle Kirche ein. Nachdem bei den Gläubigen die mitgebrachten Osterkerzen entzündet wurden, wurden zunächst die ersten drei Lesungen vorgetragen, ehe zum Gloria die gesamte Kirche in festlichem Licht erstrahlte. Zu seiner Predigt brachte Pfarrer Ertl einen Selfiestick mit Smartphone mit, um damit zunächst ein Selfie mit den Ministranten und Gläubigen zu machen. Er erklärte, dass dies heutzutage jeder mache, um zu beweisen, wo er gewesen ist, was er gegessen habe und den Eindruck hinterlasse, dass sein Leben nicht langweilig sei. Wenn damals Maria Magdalena oder Petrus ein Selfie gemacht hätten, wäre die Auferstehung Jesu leicht zu erklären. Alle hätten an der Freude teilhaben können. Allerdings wäre dies wahrscheinlich zwecklos gewesen, da so ein Beweis leicht als Fakenews abgestempelt werden könnte. Viele glauben nur, was sie wollen. So gab es für manche keinen Holocaust oder keinen Völkermord an den Armeniern. Wenn jemand von der Auferstehung nichts wissen wolle, glaube er auch nicht daran. Deshalb sei es für uns Gläubige wichtig, selber ein Selfie zu sein, der Botschaft ein Gesicht zu geben. Wir sollen der Freude, Hoffnung und Zuversicht, dass der Tod nicht das Ende ist, durch unseren Glauben daran Ausdruck verleihen. Da ein Selfie aktuell sein muss, sollten wir mit einem erlösten Gesicht zum Ausdruck bringen, dass wir ein Teil von Jesus sind, mit ihm gestorben und auferstanden sind.

Nach der Segnung des Taufwassers und der Erneuerung des Taufversprechens wurden die Gläubigen mit dem geweihten Osterwasser besprengt. Am Ende des Festgottesdienstes segnete Pfarrer Daniel Ertl die mitgebrachten Speisen und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Auferstehungsfeier bei-getragen haben. Mit einem lustigen Witz sorgte er vor dem Segen noch für das traditionelle Osterlachen.

31Mär2018

Viele Kinder und Eltern sind der Einladung zur Kinderauferstehungsfeier gefolgt und feierten die Auferstehung Jesu im Pfarrheim. Nach der Segnung der Kerzen und des Osterfeuers vor dem Pfarrheim, folgten alle der Osterkerze ins Pfarrheim hinein, wo die Erzählung von der Auferstehung Jesu mit Bildern für die Kinder dargestellt wurde. Es wurde auch für viele Menschen gebetet, die diese Tage aus den verschiedensten Gründen nicht mitfeiern können. Außerdem wurden die Speisen gesegnet, die die Kinder mitgebracht hatten. Nach dem Gottesdienst durften die Kinder im Pfarrgarten noch die versteckten Ostereier suchen.

 

30Mär2018

Am Karfreitag waren die Kinder eingeladen, den Leidensweg Jesu zu gehen. Vom Pfarrheim aus ging es in den Garten des Kindergartens um die erste Station, den Palmsonntag zu erleben. Die Kinder durften nachspielen, wie die Menschen ihre Kleidung für Jesus auf den Boden legten und mit den Palmen ihrem König zuriefen: „Hosianna!“ Die nächste Station fand im Pfarrgarten statt, bei der die Kinder wiederholten, was beim letzten Abendmahl passierte. Das schwere Kreuz auf sich nehmen und keine Freunde mehr weit und breit zu haben, davon konnten sich die Kinder bei der dritten Station am Josefsbrunnen überzeugen. Das Kreuz wurde auf dem Weg zur letzten Station mitgenommen und die Kinder sangen dazu den Liedruf „Habt ihr schon gehört, habt ihr schon gesehn, heute in Jerusalem, da ist etwas gescheh’n“. In der Spitalkirche fand die letzte Station statt, bei der Jesus ans Kreuz genagelt wurde. Die Kinder durften als Zeichen der Trauer um das Grab Rosenblätter verteilen und das Grab mit Steinen verschließen.

 

29Mär2018

Die Kinder der Pfarreiengemeinschaft waren heuer zu einer Kinderabendmahlsfeier in das Pfarrheim nach Höchstädt eingeladen. Dort wurde nacherlebt, was Jesus mit seinen Jüngern beim letzten Abendmahl getan hatte. So wurde von den Kindern der Tisch gedeckt und der eigene Platz bereitet. Wie beim letzten Abendmahl wurde das Brot und der Traubensaft gesegnet und beides miteinander verzehrt. Auch wurde den Kindern symbolisch für die Fußwaschung, Zeichen der Liebe Jesus zu seinen Jüngern, die Hände gewaschen.

Demnächst...

So, 22. Apr. - 10:00 Uhr
Erstkommunion Oberglauheim
Do, 26. Apr. - 14:00 Uhr
Seniorennachmittag mit der Berufsfachschule für Sozialpflege
Sa, 28. Apr. - 19:00 Uhr
Jahreshauptversammlung Kolping
So, 29. Apr. - 10:00 Uhr
Erstkommunion Sonderheim
Mi, 02. Mai. - 12:30 Uhr
Halbtagesfahrt der Senioren Deisenhofen
Sa, 05. Mai. - 16:00 Uhr
Kinder-Kirchenführung