12Mai2018

Am Samstag, 12. Mai machten sich 42 Erstkommunionkinder aus der Pfarreiengemeinschaft und Lutzingen gemeinsam mit Pfarrer Ertl und ein paar Erwachsenen auf den Weg nach Augsburg. Erste Station war das Museum der Augsburger Puppenkiste. Den Kindern wurde die Geschichte der Puppenkiste, das Herstellen der Marionetten und die verschiedenen berühmten Geschichten und ihre Puppen, wie das Urmel oder Jim Knopf, erklärt und gezeigt. Nach dem Mittagessen ging es in den Dom, der Hauptkirche unseres Bischofs, in der Pfarrer Ertl die Besonderheiten dieser Kirche darlegte. Nach einem kurzen Besuch auf dem Spielplatz, auf dem die Kinder sich austoben konnten, ging es zurück nach Höchstädt.

10Mai2018

Am Christi Himmelfahrtstag machten sich die ersten schon in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Buggenhofen, um dort den Himmelfahrtstag mit anderen Wallfahrern zu feiern.

Diejenigen, die sich zur Messe versammelten, wurden von Pfarrer Ertl durch ein paar Sciencefiction-Serien näher an das Geheimnis der Aufnahme Jesu in den Himmel gebracht, wie durch Vorstellungen bei Stargate oder Star Trek zu finden sind. Von der irdischen Welt ins Reich Gottes kommt man nicht so einfach mit dem Aufzug, mit dem Flugzeug oder mit einer Wolke wie bei Jesus (Apg 1,9). Die Vorstellung des Beamens kommt der Himmelfahrt am nächsten. Die Person wird von einem Ort an einen anderen verbracht. Auch wir werden nach unserem irdischen Leben ins Reich Gottes aufgenommen. Wie das geschehen wird, davon dürfen wir uns überraschen lassen.

06Mai2018

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurden die Pfarrgemeinderatsmitglieder, die sich im Februar nicht mehr zur Wahl aufstellen ließen, verabschiedet. Pfarrer Ertl dankte den Damen und Herren für ihr großes Engagement in den vergangenen Jahren. Viele von ihnen waren über 12 Jahre in diesem Gremium und steckten sehr viel Zeit und Arbeit in dieses Ehrenamt. Edith Oblinger und Rita Kordik, die viele Jahre den Vorsitz übernahmen, wurden von Pfarrer Ertl mit der goldenen Ehrennadel des Bistums ausgezeichnet.

Zudem stellte Pfarrer Ertl die Damen und den Herrn vor, die in den nächsten vier Jahren diesem Gremium angehören und das Pfarreileben gestalten werden: Astrid Brinz, Elfriede Dabrowski, Sybille Dietrich, Daniela Herreiner, Gabriele Hüttl (1. Vorsitzende), Christine Knoll, Heidi Konrad, Renate Kraus (2. Vorsitzende), Simone Ludwig, Hildegard Nerlinger, Christine Poleschner, Ulrike Probst, Holger Seiler. Er wünschte dem jetzigen Pfarrgemeinderat alles Gute und Gottes Segen für ihre Arbeit.

Auf dem Bild die ehemaligen Pfarrgemeinderatsmitglieder (v.l.):
Rita Ott, Tanja Karg, Monika Hubov, Annemarie Eder, Edith Oblinger, Pfarrer Daniel Ertl, Sabine Gorhau, Rita Kordik
(auf dem Bild fehlen Patrick Anzenhofer und Wolfgang Vaas-Ruchti)

10Apr2018

23 Jungen und Mädchen zogen am Sonntag mit Pfarrer Daniel Ertl und den Ministranten in die Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Höchstädt ein, um ihre Erstkommunion zu feiern. Sie nahmen rund um den Altar im Altarraum Platz und gestalteten den Gottesdienst mit.

In seiner Predigt ging Pfarrer Ertl auf das Motto „Jesus, wo wohnst Du?“ ein. Er meinte, dass es sinnvoll sei, zu wissen, wo Jesus zu finden sei, wenn man ihn treffen wolle. Für die Kinder, aber auch für die Erwachsenen sei es wichtig, dies zu wissen, wenn man traurig sei, nicht mehr weiter wisse oder ihn etwas fragen wolle. Die Erstkommunionkinder hatten in ihren Gruppenstunden während der Vorbereitung zu ihrem Fest kleine Häuschen gebastelt, um darzustellen, wo sie selber wohnen. Pfarrer Ertl wollte von den Kindern wissen, wo sie meinen, dass Jesus wohne. Als Antwort kam, dass Jesus überall wohne. Da man ihn aber nicht sehen könne, gebe es Symbole, die zeigen, wo Jesus zu finden sei. Wir selber schreiben einen Zettel oder hinterlassen sonstige Nachrichten, wo wir uns gerade aufhalten oder was wir für den anderen fühlen und dass wir ihn lieb haben. Jesus habe uns Brot und Wein  als Zeichen seiner Anwesenheit im Gottesdienst hinterlassen und gesagt, dass er jedes Mal, wenn man davon esse, mitten unter uns sei. Er liebe uns und möchte unser Freund sein. Wir seien nie mehr allein und hätten immer jemanden, mit dem wir reden können und unsere Gefühle mitteilen können. Jesus gibt uns in der Bibel gute Ratschläge und zeige uns, dass er uns liebt. Er mache Mut und zeige uns in Brot und Wein, dass er bei uns sei. Das sei ein Freundschaftsbeweis, den man jeden Sonntag im Gottesdienst erleben könne. Je öfter man dies mache, desto größer werde die Freundschaft. Dazu lud er alle Kommunionkinder und die anwesenden Gläubigen ein.

Nach der Wandlung, zu der die Kinder Kerzen, Kreuz, Brot und Wein zum Altar brachten, erhielten die Kinder zum ersten Mal den Leib des Herrn und durften auch vom Blut Christi trinken.

Am Ende des Gottesdienstes, der musikalisch vom Chor Taktlos unter der Leitung von Andreas Schneider mitgestaltet wurde, dankte Pfarrer Ertl der Gemeindereferentin Sibylle Göhring, den Kommunionmüttern, dem Mesner sowie dem Chor Taktlos und allen, die zum Gelingen dieser Feier mitgetragen haben und lud zum abschließenden Dankgottesdienst am späten Nachmittag ein.

02Apr2018

Dieses Jahr startete der Emmausgang in der Pfarrkirche St. Oswald in Oberglauheim mit dem ersten Teil des Weg-Gottesdienstes. Insgesamt machten sich ca. 70 evangelische und katholische Christen gemeinsam auf den Weg um an drei Stationen zu halten und um sich Impulse für den eigenen Weg mit Jesus geben zu lassen. Auf der Goldbergalm in Lutzingen angekommen, konnte sich Jung und Alt bei Essen und Trinken stärken.

01Apr2018

In Höchstädt feierten zahlreiche Gläubige die Osternacht mit Pfarrer Daniel Ertl und dem Kirchenchor, unter der Leitung von Marianne Rieder, der für die musikalische Mitgestaltung des feierlichen Gottesdienstes verantwortlich zeichnete. Zunächst zog Pfarrer Ertl mit den Ministranten nach der Segnung des Feuers in die dunkle Kirche ein. Nachdem bei den Gläubigen die mitgebrachten Osterkerzen entzündet wurden, wurden zunächst die ersten drei Lesungen vorgetragen, ehe zum Gloria die gesamte Kirche in festlichem Licht erstrahlte. Zu seiner Predigt brachte Pfarrer Ertl einen Selfiestick mit Smartphone mit, um damit zunächst ein Selfie mit den Ministranten und Gläubigen zu machen. Er erklärte, dass dies heutzutage jeder mache, um zu beweisen, wo er gewesen ist, was er gegessen habe und den Eindruck hinterlasse, dass sein Leben nicht langweilig sei. Wenn damals Maria Magdalena oder Petrus ein Selfie gemacht hätten, wäre die Auferstehung Jesu leicht zu erklären. Alle hätten an der Freude teilhaben können. Allerdings wäre dies wahrscheinlich zwecklos gewesen, da so ein Beweis leicht als Fakenews abgestempelt werden könnte. Viele glauben nur, was sie wollen. So gab es für manche keinen Holocaust oder keinen Völkermord an den Armeniern. Wenn jemand von der Auferstehung nichts wissen wolle, glaube er auch nicht daran. Deshalb sei es für uns Gläubige wichtig, selber ein Selfie zu sein, der Botschaft ein Gesicht zu geben. Wir sollen der Freude, Hoffnung und Zuversicht, dass der Tod nicht das Ende ist, durch unseren Glauben daran Ausdruck verleihen. Da ein Selfie aktuell sein muss, sollten wir mit einem erlösten Gesicht zum Ausdruck bringen, dass wir ein Teil von Jesus sind, mit ihm gestorben und auferstanden sind.

Nach der Segnung des Taufwassers und der Erneuerung des Taufversprechens wurden die Gläubigen mit dem geweihten Osterwasser besprengt. Am Ende des Festgottesdienstes segnete Pfarrer Daniel Ertl die mitgebrachten Speisen und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Auferstehungsfeier bei-getragen haben. Mit einem lustigen Witz sorgte er vor dem Segen noch für das traditionelle Osterlachen.

Demnächst...

Mo, 21. Mai. - 00:00 Uhr
Wallfahrt nach Schwennenbach
Di, 22. Mai. - 00:00 Uhr
Sizilienreise der Kolpingfamilie
Do, 31. Mai. - 00:00 Uhr
Fronleichnam