12Jun2018

„Ja, mir san mit‘m Radl da…“ – beschwingt und bei bestem Wetter ging es mit den Ministranten der Pfarreiengemeinschaft heuer nach Dillingen. Per Bike fuhren die Jugendlichen an der Donau entlang und genehmigten sich in Dillingen ein leckeres Eis zur Abkühlung. Pfarrer Ertl führte den Heimweg an, der über Schretzheim nach Mörslingen und Deisenhofen nach Höchstädt zurückführte.

01Jun2018

Das Fest des Leibes und Blutes Christi wird immer besonders hervorgehoben durch die feierliche Atmosphäre, die die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine und die Musikkapellen und Chöre schon während der Messfeier schaffen.

Pfarrer Ertl ging heuer in seiner Predigt darauf ein, dass wir Christen alle bei der Taufe zu Priestern, Königen und Propheten gesalbt wurden. Diese „Ämter“ sollen auch lebendig sein. Wir sollen als Propheten auf Missstände in der Gesellschaft hinweisen und Lösungen für diese finden. Als König ist man darauf bedacht, dass es seinen Leuten gut geht und an nichts fehlt, weniger das Herrschen von oben herab ist gemeint. Dies soll vor allem in der Familie bedacht werden. Jeder von uns ist auch Priester, wenn z.B. die Eltern die Kinder abends vor dem zu Bett gehen segnen. Da der Fronleichnamstag auf den Priesterdonnerstag fiel, wies Pfarrer Ertl auch darauf hin, dass wir für die Berufungen von Frauen und Männer in pastoralen Berufen oder Priestern beten müssen.

Begleitet von den Fahnenabordnungen, den Blaskapellen und Blumenkindern zogen die Gläubigen mit dem Allerheiligsten durch die Straßen ihrer Orte. An den vier Altären der Prozessionen wurden die Themen der Predigt erneut aufgegriffen.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen, die zum Gelingen der einzelnen Prozessionen beigetragen haben!

 

26Mai2018

Kammerchor spectrum unter der Leitung des Höchstädters Gerhard Polifka begeistert Publikum in der Stadtpfarrkirche

Das alttestamentarische Hohelied Salomons hat seit jeher Komponisten und Musiker inspiriert. Es erzeugt Bilder von Leidenschaft, die zu zahlreichen Vertonungen im Lauf der Geschichte geführt haben. Diese Leidenschaft war auch bei den 24 Sängerinnen und Sänger merklich zu erkennen, die am vergangenen Samstag unter der Leitung von Gerhard Polifka und Jakob Steiner ein vielseitiges Programm zum Hohelied Salomons darbrachten. Angefangen mit einem gregorianischen Choral, über Werke der Renaissance bis hin zu modernen Kompositionen zeitgenössischer Künstler bot der Kammerchor ein breites Repertoire, das für jeden Gusto etwas zu bieten hatte. Die Kompositionen, die ausschließlich a Cappella vorgetragen wurden, waren reich an Emotionen, die von den Sängerinnen und Sänger des Kammerchors mit all den verschiedenen Facetten perfekt interpretiert wurden.

In beeindruckender Weise zeigten die jungen Musiker, die sich aus verschiedenen anderen Projekten bereits kannten und aus den verschiedensten Regionen Deutschlands und der Schweiz stammen, welche Bilder und Gefühle der alttestamentarische Text erwecken kann und wie unterschiedlich das biblische Motiv im Laufe der Zeit interpretiert wurde.

Ein besonderer Höhepunkt des gut besuchten Konzerts war sicherlich auch die Uraufführung des kontemporären Werks „Antiphon“ von Josef Ramsauer, das sich gut in das schön abgerundete Programm des Abends einfügte. Dem Kammerchor gelang es dadurch einen Bogen zwischen den verschiedenen Musikepochen zu schlagen.

Das hohe Niveau der ausschließlich professionell geschulten Sängerinnen und Sänger zeigte sich nicht nur in den jeweiligen Auftritten der Solisten, sondern auch in der Klarheit und Ästhetik der Stimmen des gesamten Kammerchors, was vom Publikum am Ende des Konzerts mit stehendem Applaus honoriert wurde.

23Mai2018

Wieder einmal versammelte sich eine stattliche Anzahl Gläubiger aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft Höchstädt, die am Pfingstmontag eine Wallfahrt nach Schwennenbach unternahm. Entsprechend der Einladung kamen sie mit Auto, Fahrrad und zu Fuß.

Pfarrer Ertl führte in seiner Predigt aus, dass die Kirchen teilweise als reines Museum wahrgenommen werden. Jedoch sei das Gebet in diesem besonderen Raum von großer Wichtigkeit. Ein Gotteshaus dürfe und solle mit Leben erfüllt sein, alle Generationen gehörten dazu. Dies spiegelte der Altersdurchschnitt der Wallfahrt auf äußerst positive Weise wider. Der Geistliche lud alle Anwesenden ein, sich auch aktiv einzubringen.  Es gebe für Laien verschiedene Möglichkeiten, Gottesdienste mitzugestalten.

Am Ende der feierlichen Meßfeier bedankte sich Pfarrer Ertl bei den Schwennenbacher Vereinen für das Ausrichten des anschließenden gemütlichen Beisammenseins und lud gleichzeitig herzlich hierzu ein.

12Mai2018

Am Samstag, 12. Mai machten sich 42 Erstkommunionkinder aus der Pfarreiengemeinschaft und Lutzingen gemeinsam mit Pfarrer Ertl und ein paar Erwachsenen auf den Weg nach Augsburg. Erste Station war das Museum der Augsburger Puppenkiste. Den Kindern wurde die Geschichte der Puppenkiste, das Herstellen der Marionetten und die verschiedenen berühmten Geschichten und ihre Puppen, wie das Urmel oder Jim Knopf, erklärt und gezeigt. Nach dem Mittagessen ging es in den Dom, der Hauptkirche unseres Bischofs, in der Pfarrer Ertl die Besonderheiten dieser Kirche darlegte. Nach einem kurzen Besuch auf dem Spielplatz, auf dem die Kinder sich austoben konnten, ging es zurück nach Höchstädt.

10Mai2018

Am Christi Himmelfahrtstag machten sich die ersten schon in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Buggenhofen, um dort den Himmelfahrtstag mit anderen Wallfahrern zu feiern.

Diejenigen, die sich zur Messe versammelten, wurden von Pfarrer Ertl durch ein paar Sciencefiction-Serien näher an das Geheimnis der Aufnahme Jesu in den Himmel gebracht, wie durch Vorstellungen bei Stargate oder Star Trek zu finden sind. Von der irdischen Welt ins Reich Gottes kommt man nicht so einfach mit dem Aufzug, mit dem Flugzeug oder mit einer Wolke wie bei Jesus (Apg 1,9). Die Vorstellung des Beamens kommt der Himmelfahrt am nächsten. Die Person wird von einem Ort an einen anderen verbracht. Auch wir werden nach unserem irdischen Leben ins Reich Gottes aufgenommen. Wie das geschehen wird, davon dürfen wir uns überraschen lassen.

Demnächst...