• Wechsel
16Okt2018

Ist es Ihnen schon aufgefallen? Das Erntedankfest spielt sich heute im Wesentlichen hinter Kirchen- und Gemeindetüren ab. In der Allgemeinheit hat es stark an Bedeutung verloren. Kein Vergleich mit Ostern oder gar Weihnachten. Zwar ist der Anlass zu diesem Fest sehr handgreiflich. Nur wird die Tragweite des Themas „Ernte“ neuerdings kaum noch wahrgenommen.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass gerade die Kinder immer wieder mit der Bedeutung und Vielfalt des Erntedankfestes vertraut gemacht werden.

Auch in diesem Jahr kamen am Sonntag, den 07. Oktober 2018 Kinder mit ihren Eltern in der Pfarrkirche Schwennenbach zusammen und feierten zusammen den Erntedankgottesdienst.

Die Kinder entdeckten den vom Obst- und Gartenbauverein mit allerlei Erntegaben geschmückten Altar und fanden heraus, dass es alleine ziemlich mühselig sein kann die Ernte einzubringen. Gerade in diesem Jahr hat uns Gott mit reichlich Obst bedacht. Einen Baum abzuernten ist sehr anstrengend. Zusammen geht es leichter. Und so sangen die Kinder „Lasst uns miteinander…“. Dies lässt sich übrigens auf alle Bereiche des Zusammenlebens übertragen.

Die Kinder hörten außerdem die Geschichte des Kartoffelkönigs. Dieser wollte nicht geschält, gekocht und schon gar nicht gegessen werden. Und so rollte er davon in die große, weite Welt. Dort begegnete er nacheinander ein paar Tieren. Doch jedes Mal rollte er weiter. Erst als er zwei hungrigen Kindern begegnete, dachte der Kartoffelkönig noch einmal nach. Und entschied sich den Hunger der Kinder zu stillen. Und aus dem Kartoffelkönig wurde ein wunderbar duftender, hungerstillender Reibekuchen.

Die Kinder übertrugen dies auf ihr eigenes Leben. Auch in unserer Gesellschaft gibt es immer wieder Kinder und Mitmenschen, die nicht dreimal am Tag eine Mahlzeit auf dem Tisch haben, sondern nur einmal in drei Tagen.

Die Kinder setzten, passend zum Erntedank, ein Zeichen der Mitmenschlichkeit, zeigten sich dankbar für alles was sie wie selbstverständlich haben und brachten reichliche Gaben für die „TAFEL“ Höchstädt mit. Neben haltbaren Lebensmitteln wie Reis, Mehl und Zucker finden sich auch reichlich Zahnbürsten, Zahnpasta, Duschgel und Shampoo unter den Gaben.

Wir sagen Danke für den schönen Gottesdienst, die strahlenden Kinderaugen und freuen uns auf euer Kommen beim nächsten Mal zur Kindersegnung im neuen Jahr. Eure Familie Schneider

16Okt2018

Am Erntedankfest gab es gleich zwei Gründe zu feiern. Der erste Grund war die reiche Ernte, die wir heuer einfahren konnten. Darauf verwiesen vor allem die großen und tollen Erntedankaltäre, die Pfarrer Ertl segnete. Aber in Oberglauheim wurde auch ein zweiter Grund gefeiert, nämlich die Aufnahme von zwei neuen Ministranten: Simon Wagner und Fabian Gumpp. Pfarrer Ertl segnete die beiden und wünschte ihnen für ihren Dienst alles Gute und Gottes Segen. So wächst die Schar der Ministranten auf 10 an.

07Okt2018

Durch den festlichen Gesang des Kirchenchores wurde das Erntedankfest feierlich eröffnet. Zu Beginn des Gottesdienstes segnete Pfarrer Ertl die viele Früchte des Erntedankaltares, die wieder auf die reiche Ernte schließen lassen, die es heuer gab.

Bruttonationalglück – darum ging es in der Predigt von Pfarrer Ertl. In dem kleinen Königreich Bhutan wird dieses versucht zu messen. Wichtiger Faktor dabei ist die Zufriedenheit des einzelnen. Diese gebe den Menschen eine innerliche Ausgeglichenheit und steigere die Lebensqualität. Auch die Bibel lege großen Wert auf eine hohe Lebensqualität, denn sie will für alle das Leben in Fülle – sei also zufrieden mit dem was du hast, mit deinem Essen, Trinken, Kleidung,… Denn es gibt Menschen die viel weniger haben als wir. Und so werden wir nicht ganz zufrieden sein können, wenn wir den Blick in die Eine Welt richten. Erntedank soll eine Mahnung für uns sein: Wir dürfen und sollen zufrieden sein, den Blick aber auch auf die Menschen richten, denen es nicht so gut geht wie uns.

Am Ende des Gottesdienstes danke der Geistliche dem Obst- und Gartenbauverein für die Erntekrone, sowie dem Mesner und seinen Helfern für den Erntealtar. Es wurden die Minibrote gesegnet, die im Anschluss verkauft wurden.

Der Pfarrgemeinderat lud außerdem zum Kirchenratsch ein, bei dem das Brot und der Gugelhupf des Erntealtars verspeist wurden.

06Okt2018

Am Freitagabend trafen sich fast 50 Ministranten der ganzen Pfarreiengemeinschaft um diesen mit Spiel, Spaß und Spannung zu verbringen.

Bei schönem Wetter ging es zuerst raus in den Garten, der für Völkerball und Länderball genutzt wurde. Aber auch das allseits beliebte "Familie Maier fährt in den Zoo" durfte nicht fehlen, bei dem der Spaß- und Lachfaktor kaum zu überbieten war. Typische Gesellschaftsspiele wie Uno, Romeé, Schafkopf oder die von den Kindern mitgebrachten Spiele fanden ihren Einsatz, sodass es keinem langweilig wurde und es für alle ein toller und lustiger Abend war. 

04Okt2018

Traditionell fand am Donnerstag vor dem Erntedankfest der ökumenische Gottesdienst am Weizenkorn im Stadtpark statt. Der Bayerische Bauernverband lädt dazu jedes Jahr herzlich ein. Dieses Jahr fiel der Tag auch auf den Gedenktag des Heiligen Franziskus, der für seine Liebe zur Schöpfung und Natur, wie er es im Sonnengesang besingt, bekannt ist – stimmte Pfarrer Ertl ein.

In seiner Predigt ging Pfarrer Schrimpf auf die heurige Situation der Bauern ein, die bei dieser Dürre einige Verluste hinnehmen müssen, jedoch von Seiten des Staats Hilfe empfangen würden. Ganz unschuldig an diesem Dilemma sind wir Menschen nicht – der Klimawandel bedingt dies zum Beispiel mit. Deshalb müssen bereit sein, unsere Lebensgewohnheiten zu ändern. Damit die Schöpfung nicht ganz zerstört wird, müssen wir diese als Gottes Mitarbeiter bewahren und pflegen, wie Paulus das im ersten Korintherbrief schon sagte.

Die Mitglieder des Bauernverbandes brachten ihre Bitten um die Ernte und was mit ihr einhergeht in den Fürbitten zu Gott. Die Kollekte des Gottesdienstes geht an die Tafel Höchstädt, die mit diesem Geld die notwendigen Lebensmittel kaufen kann.

Musikalisch umrahmte den Gottesdienst der Musikverein Donauklang.

02Okt2018

Um gleich auf den ersten Blick erkannt zu werden und als eine Gruppe zugeordnet werden zu können, hat der Pfarrgemeinderat sich dazu entschlossen T-Shirts anfertigen zu lassen.

Darauf ist das Logo der Pfarreiengemeinschaft sowie der jeweilige Vorname aufgestickt.

An unserem Patroziniumsfest zum Heiligen Sankt Oswald hatten die T-Shirts ihre Premiere.

 

02Okt2018

Da die Zahl der Ministranten auf stolze zehn angestiegen ist und die langgedienten Minis schon recht groß geworden sind, wurde die Anschaffung von vier neuen Alben beschlossen.

Seit einigen Wochen sind diese nun in Gebrauch, so dass für alle Minis ein passendes Gewand vorhanden ist. 

Dieses Jahr sind zwei neue Ministranten dazu gekommen, die am Erntedanksonntag feierlich eingeführt werden. Herzliche Einladung zu diesem Gottesdienst am 07. Oktober um 8.30 Uhr.

 

25Sep2018

Am 22. und 23. September besuchte Domkapitular Dr. Michael Kreuzer (Regens des Priesterseminars) im Auftrag von Bischof Konrad die Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft um sich einen Überblick über das pastorale Leben vor Ort einen Eindruck zu machen. „Visitation“ kommt vom lateinischen „visitare“ und bedeutet „Besuch“.

Am Samstagmorgen ging es mit einem Frühstück mit der Möglichkeit zur Begegnung des Visitators in Deisenhofen los. Das anschließende Morgenlob wurde von einem Deisenhofer Wortgottesfeierteam vorbereitet und musikalisch konnten alle in den Genuss des Spontanchores kommen. Danach trafen sich die Pfarrgemeinderäte der Pfarreiengemeinschaft zum Gespräch mit dem Visitators, bei dem sie ihre Sorgen und Nöte vor Ort loswerden konnten.

Nachmittags wurde eine Andacht zu Königen und Herrschern in Oberglauheim gefeiert, bei dem es anschließend den schon traditionellen Kirchenratsch gab um dem Visitator kennenzulernen. Anschließend waren alle Kirchenverwaltungsmitglieder zum gemeinsamen Gespräch mit Domkapitular Kreuzer eingeladen.

Licht sein für andere….Anderen ein Licht sein und das Leben von Mitmenschen zu erhellen war das Thema des Abendlobes in Schwennenbach. Domkapitular Dr. Michael Kreuzer und Pfarrer Daniel Ertl bezogen besonders die Kinder mit ein, die passende musikalische Gestaltung übernahm die Familie Schneider. Im Anschluss an die kurzweilige Andacht fand auf dem Vorplatz der Kirche ein Umtrunk in lockerer Atmosphäre statt. Eine stattliche Anzahl von Gläubigen aller Altersgruppen nutzte die Gelegenheit für einen regen Austausch auch mit den Geistlichen.

Am Sonntagmorgen feierte die ganze Pfarreiengemeinschaft zusammen die Hl. Messe in der Stadtpfarrkirche. Beeindruckend waren die vielen mitfeiernden Fahnenabordnungen und Ministranten aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft. Zum Frühschoppen hinterher waren alle eingeladen.

Den Abschluss der Visitation bildete die Andacht mit eucharistischem Segen in Sonderheim. Bei Kaffee und Kuchen wurden die durchaus kritischen Fragen zu kirchlichen Themen, wie den Zölibat, diskutiert.

 

Weitere Eindrücke der Visitation finden Sie hier:

12Sep2018

Am vergangenen Wochenende war in Höchstädt einiges geboten. Der Historische Verein Höchstädt feierte die 650 Jahre Spitalstiftung Höchstädt und hatte zu einem Festwochenende eingeladen. Geboten waren Festvorträge, Kirchenführungen, ein Seniorennachmittag, Vorführungen eines Theaterstücks zur Gründung der Spitalstifung, ein Festgottesdienst und vieles mehr.

Pfarrer Ertl ging in seiner Predigt im Festgottesdienst vor allem auf die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit ein, die genau zu den Aufgaben eines Spitals zu dieser Zeit zutrafen. Spitäler waren in früheren Zeiten meist Pilgerherbergen oder Armenhäusern. Den Reisenden sollte Gastfreundschaft zu teil werden. Das Spital in Höchstädt sollte vor allem den Kranken, Armen und Obdachlosen ein Zuhause geben. Nachdem es im Jahr 1368 schon in Dillingen und Lauingen Spitäler gab, wollte der Höchstädter Bürger Heinrich der Bihel nach seinem Ableben sein Erbe für ein Spital zur Verfügung stellen. Diesem Wunsch wurde auch Sorge getragen.

650 Jahre später haben drei Seniorenheime die Aufgabe des Spitales übernommen. Die Spitalstiftung gibt es aber noch heute, jedoch unterstützt sie vor allem die Jugendarbeit.

05Sep2018

38 Ministranten trafen sich mit Pfarrer Ertl und Gemeindereferentin Göhring bei regnerischem Wetter am Bahnhof um ins Altmühltal zum Kanufahren zu fahren. Je näher wir den Booten kamen um so besser wurde das Wetter. Nach einer kurzen Einweisung hieß es dann auch schon lospaddeln. Mit voller Eifer traten die 11 Boote ihre Reise an. Wasserrutschen, Wehre und natürlich eine Mittagspause boten Abwechslung zur Fahrt, die dem ein oder anderen mehr oder weniger Kraft kostete. Nach ca. 5 Stunden paddeln ging es bei Sonnenschein wieder in Richtung Höchstädt.

Demnächst...

Mi, 24. Okt. - 00:00 Uhr
Halbtagesfahrt Senioren
Sa, 27. Okt. - 00:00 Uhr
Kolpingtheater
So, 28. Okt. - 00:00 Uhr
Kolpingtheater
Do, 01. Nov. - 00:00 Uhr
Allerheiligen
Fr, 02. Nov. - 00:00 Uhr
Allerseelen
Fr, 02. Nov. - 00:00 Uhr
Kolpingtheater
Sa, 03. Nov. - 00:00 Uhr
Kolpingtheater
So, 04. Nov. - 00:00 Uhr
Kolpingtheater