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16Aug2019

Nein! Sie haben sich nicht verschaut. Beim Mariä-Himmelfahrtsfest 2019 drehte sich in der Stadtpfarrkirche zu Höchstädt dieses Jahr alles um die Mondlandung. Nach der traditionellen Segnung der Palmbuschen zog der große Altardienst mit Stadtpfarrer Daniel Ertl unter den Klängen des Kirchenchors und in Begleitung zahlreicher Fahnenabordnungen in die Kirche ein, um das alljährliche Patrozinium zu begehen. Die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern hörten nach dem Evangelium wohl eine der ungewöhnlichsten Predigten zum Festtag der Aufnahme Mariens in den Himmel.

Stadtpfarrer Ertl verglich Mariä Aufnahme in den Himmel nämlich mit der Mondlandemission Apollo 11. Beide Ereignisse seien bezweifelt worden und hätten eine gehörige Portion Glauben gebraucht, um überhaupt gewagt zu werden. Die Mondlandemission sei ein kleiner Schritt für einen Mann, aber ein großer Schritt für die Menschheit gewesen. Auch der Tod Mariens wäre zunächst sehr gewöhnlich gewesen. Durch Ihre Auferstehung - die erste in der Bibel dokumentierte Auferstehung eines normalen Menschens - habe sie jedoch der Menschheit gezeigt, dass sie wahrhaftig erlöst ist.

Im Anschluss an die Messe waren die Besucher noch ins Pfarrheim Sank Josef zum Mittagessen und Kaffee & Kuchen eingeladen. Auch für die Kinder war gesorgt; ein buntes Rahmenprogramm sorgte für Abwechslung und viel Spaß und Freude.

10Aug2019

Die zweite Ferienwoche stand ganz im Zeichen des Zeltlagers. So versammelten sich am Montagmorgen 47 Ministranten der Pfarreiengemeinschaft um mit Pfarrer Ertl und Gemeindereferentin Göhring an den Forggensee zu fahren. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Zelte aufgebaut und die ersten testeten das kalte Forggenseewasser.

Da das Wetter es am Dienstag und Mittwoch mit den Ministranten nicht gut meinte, gingen die Ministranten ins Kino nach Füssen und in die Kristalltherme nach Schwangau, um sich wieder aufzuwärmen.

Viel gelaufen wurde am Donnerstag. Am Nachmittag waren die Minis rund um den Zeltplatz und Roßhaupten unterwegs um beim Geocaching ihr Wissen und ihr Geschick unter Beweis zu stellen. Der letzte Abend hielt noch eine besondere Überraschung für die Jüngeren bereit. Bei der von den älteren Ministranten vorbereiteten Gruseltour durch den Wald konnte der ein oder andere Schrei bis zum Lagerfeuerplatz gehört werden.

Am Freitag nach dem Frühstück musste dann auch schon alles wieder gepackt und verstaut werden, da die Heimfahrt anstand.

04Aug2019

Das Wetter meinte es heuer gut mit den Oberglauheimern, die ihr Patrozinium, den heiligen Oswald, am Sonntagmorgen in einem Freiluftgottesdienst feierten. Der heilige Oswald, König von Northumbrien, lebte im 7. Jahrhundert und wird als Patron der Schnitter und des Viehs angerufen. Die Legenden erwähnen besonders Oswalds Mildtätigkeit: Bei einem Gastmahl wurde ihm berichtet, dass Arme um Gaben bittend vor dem Tor stünden - er ließ alle Speisen hinausreichen und zerstückelte die silberne Platte, auf der sie angerichtet waren, um auch noch diese Stücke verteilen zu können.

Nach dem Festgottesdienst waren alle zu einem Frühschoppen am Feuerwehrhaus eingeladen. Nach dem Mittagessen gab es noch Kuchen und Eiskaffee für alle.

29Jul2019

Traditionell wird an den Wochenenden vor den Sommerferien in den Messfeiern der Pfarreiengemeinschaft der Reisesegen gespendet:

Herr, in diesen Tagen schenkst du uns Freude: Wir sind von der Bürde der Arbeit entlastet. So können wir die Schönheit deiner Schöpfung erfahren und neue Kraft für den Alltag sammeln.
Gewähre, dass wir die Zeit nützen und durch unsere Erlebnisse und Begegnungen bereichert werden. Schütze uns vor allen Gefahren des Leibes und der Seele und lass uns gesund und froh heimkehren. Amen.

 

Dieses Jahr fand auch wieder die Fahrzeugsegnung in Höchstädt statt. Dazu kamen alle möglichen Fahrzeuge zur Kirche, vom Kinderwagen bis zum Traktor. Alles wurde von Pfarrer Ertl gesegnet damit im Straßenverkehr möglichst wenig passieren möge.

27Jul2019

Ein nicht ganz unbekanntes Gesicht konnte bei der Feier für die Ehrenamtlichen der Pfarrei Mariä Himmelfahrt entdeckt werden. Pater Xavier, früherer Kaplan der Stadtpfarrei, hat sich vom Ammersee aufgemacht in seine frühere Wirkungsstätte, denn der Pfarrgemeinderat hatte noch etwas zu übergeben. 1100€ sind als Erlös beim Fastenessen zusammen gekommen und Frau Gabriele Hüttl (Pfarrgemeinderatsvorsitzende) konnte dieses Geld nun endlich weitergeben. Pater Xavier wird dieses an seine Ordensgemeinschaft weiterleiten, die sich für Chepangs in Nepal mit Schulbauten und anderem einsetzen.

Ein herzliches "Dankeschön" denen, die dieses Projekt und das Fastenessen unterstützt haben!

24Jul2019

Am Samstagabend konnten in die Schar der Deisenhofer Ministranten zwei Neue aufgenommen werden: Theresa Hopfenzitz und Alyssa Götz. Im Gottesdienst wurden die verschiedenen Gegenstände erläutert, welche regelmäßig von den Ministranten verwendet werden. Anschließend durften sich Theresa und Alyssa ihre Dienstkleidung anziehen und wurden von Pfarrer Ertl für ihren Dienst gesegnet.

Leider mussten in diesem Jahr auch zwei Ministranten verabschiedet werden. Laura Urban hörte auf Grund ihres Alters auf und Magdalena Schmid wurde "zwangsverabschiedet", da sie ab September nicht mehr in Deisenhofen wohnen wird. Pfarrer Ertl wünschte den beiden weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Nach der Messe wurden die Ministranten im Pfarrheim mit Pizza verwöhnt und konnten sich bei Spielen auspowern.

20Jul2019

Am Samstag frühmorgens machten sich Angehörige der Pfarreiengemeinschaft auf den Weg nach Tannheim/Tirol. Nach über zwei Stunden Fahrt ging es für alle mit der Gondel auf das Neunerköpfle, wo die Hl. Messe mit Pfarrer Daniel Ertl gefeiert wurde. Aus dem Alltag raus und den Kopf frei bekommen, kann so manche neue Sicht eröffnen, so führte Pfarrer Ertl in die Feier ein, was man vor allem auf den Berggipfeln genießen kann.
Nach der Feier stand den Teilnehmern die Zeit zur freien Verfügung bis es nachmittags wieder mit dem Bus zurück ging.
Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ der Kolpingfamilie fürs Organisieren!

18Jul2019

… wer nicht fragt, bleibt dumm! So fragt die Sendung Sesamstraße seit dem Jahr 1973.

Auch in der Schule lernt man, dass Fragen gut ist. Das Evangelium des 15. Sonntages im Jahreskreis mache jedoch laut Pfarrer Daniel Ertl deutlich, dass Fragen dann gefährlich sei, wenn man sich nicht an die Antwort halte. Denn oft  unterscheiden sich theoretisches Wissen und praktisches Umsetzen erheblich: „Geh hin und handle ebenso“ als praktische Anweisung für jeden. So werde das Evangelium zur Handlungsanweisung für jeden. Deshalb sollten Katholiken auf Schwarz-Weiß-Malerei verzichten, es dürfen auch Grau-Töne sein.

Der Geistliche verlieh seiner Freude Ausdruck, dass sich auch in diesem Jahr die Wallfahrer aus Hochstein auf den Weg nach Schwennenbach gemacht hatten, desweiteren begrüßte er die zwei Kommunionkinder Martin Schrell und Leonhard Sing, die im Lauf der Messfeier in die Skapulier-Bruderschaft aufgenommen wurden.

 

14Jul2019

Am Sommerfest der Kinderkirche verwandelten sich manche Kinder zu Fischen. Die Geschichte, die dazu vorgelesen wurde, handelte von den Fischen, die sich fragten was denn eigentlich dieses Wasser ist. Sie fanden heraus, dass Wasser alles ist, was sie sie umgibt, worin sie sich bewegen und was sie zum Leben brauchen. Von nun an waren sie sehr dankbar und fröhlich.
Außerdem konnten die Kinder und Eltern erfahren, dass es etwas gibt, in dem wir leben, in dem wir uns bewegen und in dem wir sind: GOTT.
Als Erinnerung daran, dass Gott immer bei uns ist und uns immer hilft, haben die Gottesdienstbesucher ein Segensband geschenkt bekommen.

Die kleine Regenpause nach dem Gottesdienst wurde genutzt, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Herr Pfarrer Ertl hat für alle zur Stärkung Würstl gegrillt.

30Jun2019

Am Sonntag fanden sich 16 Täuflinge des vergangenen Jahres mit ihren Familien in der Stadtpfarrkirche ein um gemeinsam an ihre Taufe zu erinnern. Pfarrer Ertl hielt eine kurze Andacht, bei der die Eltern ihren Kindern ein Kreuz mit Weihwasser auf die Stirn zeichnen und nochmals die Taufkerze an der Osterkerze entzünden durften. Anschließend ging es in das Pfarrheim, wo Kaffee und Kuchen bereits hergerichtet waren. Die Kinderkirche Höchstädt stellte sich den Familien vor und lud die Kinder zum Basteln ein, außerdem standen den Kindern die Spielsachen der Krabbelgruppe zur Verfügung.

29Jun2019

„O ihr großen Glaubenszeugen, Erste der Apostelschar, lebtet Christus ganz zu eigen, auch in Drangsal und Gefahr“, erschall es feierlich in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Sonderheim anlässlich des Patroziniums.

Heilung, Aufrichtung und Inklusion waren die drei Schlagwörter, mit denen Pfarrer Ertl seine Predigt zusammenfasste, bezugnehmend auf die erste Lesung des Tages (Apostelgeschichte 3,1-10). Behinderte und unreine Menschen waren damals davon ausgeschlossen in den Tempel zu gehen und zu beten. So auch ein Gelähmter, der vor dem Tempel saß als Petrus und Johannes vorbei kamen. Petrus spricht zu ihm: „Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, steh auf und geh umher.“ (Apg 3,6) In diesem Glauben erfährt der Gelähmte Heilung. Er macht vorsichtig Gehversuche und steht auf, richtet sich auf, ist mit den anderen Menschen wieder auf Augenhöhe. Er darf nun auch wieder Teilhaben am Gebet im Tempel und am „normalen“ Leben.

Achten auch wir immer darauf, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und Benachteiligte und Ausgegrenzte in unser Leben, ins Dorfleben einzubeziehen.

Nach dem Festgottesdienst luden der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung  alle ein in den Pfarrgarten zu kommen und weiter zu feiern bei Getränken, Essen und guten Gesprächen.

11Jun2019

Der extrem unsicheren Wetterlage war es wohl geschuldet, dass sich eine überschaubare Anzahl an Gläubigen in Höchstädt und Oberglauheim auf den Fußweg nach Schwennenbach zur Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft machte. Die Fahrradgruppen konnten sich aus selbigem Grund gar nicht auf den Weg machen. Umso erfreulicher war die große Anzahl an Gläubigen aller Ortsteile, die das Auto nutzten, um Dank und Bitte zur Gnadenmutter nach Schwennenbach zu tragen.

Gemeinsam zog die Gruppe vom Dorfanger zur Kirche, wo die feierliche Messe stattfand.

In seiner Predigt überraschte Pfarrer Daniel Ertl mit einer Stimmgabel, die er mitgebracht hatte. Er erläuterte, dass dieses Gerät auf den Normton „a“ gestimmt sei. Von diesem Ton aus könne man in der Musik die Tonleiter in alle Richtungen nach oben oder unten gehen. Wir Christen dürften uns am „Normton Heiliger Geist“ ausrichten, egal welche Richtung wir einschlagen. Hierbei helfen die Fragen „Passt mein Ziel? Bin ich noch richtig?“ Ebenso wie in der Musik käme es hier auf die Harmonie an. Ein guter Ort sei der, an dem Menschen in Einklang bzw. in Harmonie seien. So erwiesen sich Christen als „Stimmgabel für die Welt“. Er forderte die Gläubigen auf, gemeinsam gelegentlich die „Stimmgabel“ zu zücken und zu prüfen, ob sie den „richtigen Ton“ treffen.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Vereinsheim war die Stimmung in jedem Fall goldrichtig!

09Jun2019

„Am Pfingstfest um die dritte Stunde erhob mit Brausen sich ein Wind“ – ähnlich wie dem Brausen beim damaligen Pfingstereignis in Jerusalem, so wurden die Gottesdienstbesucher durch das gewaltige Orgelspiel in den Festgottesdienst eingestimmt.

Eine Wasserstoffbombe – was soll das mit Pfingsten zu tun haben, fragte Pfarrer Ertl zu Beginn seiner Predigt, der eine Abbildung dieser mitbrachte. Seine Auflösung: Solch eine Wasserstoffbombe hat drei Zündungsstufen und unser christlicher Glaube gründet auf drei großen Festen: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.
Die erste „Zündungsstufe“ ist Weihnachten, das Fest an dem wir die Geburt unseres Herrn feiern. Nachvollziehbar und greifbar ist dieses von uns das am größten gefeierte Fest. An Ostern tun wir uns damit schon schwerer und es fehlt manchmal der überspringende Funke, die Freude über Ostern weiterzugeben.
Die letzte Zündungsstufe bei einer Wasserstoffbombe ist die Zündung des Wasserstoffs, der bei der hohen Energie fusioniert und noch mehr Energie freisetzt. Das Feuer, das in uns Christen brennen soll, muss am Pfingstfest immer wieder neu entzündet, angefacht und spürbar in der Welt werden.

Das Hilfswerk „Renovabis“, welches für die Länder in Osteuropa zuständig ist, bittet an Pfingsten immer um Spenden zu ihren Gunsten, damit sie dort Kindergärten, Bildungshäuser, Schulen, … unterstützten können.

Vom Kirchenchor wurde die Missa de Angelis im Gottesdienst musikalisch eingebracht.

 

02Jun2019

Die diesjährigen Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft haben sich mit Pfarrer Ertl und Gemeindereferentin Göhring auf den Weg nach Augsburg gemacht, um dort den Zoo zu besuchen. Zu Beginn stand eine Führung auf dem Programm, welche die Tiere in der Bibel vorstellte. Vom Löwen über den Elefanten bis hin zu den Pelikanen wurde den Kindern die Bedeutung der Tiere in der Bibel näher gebracht. Anschließend konnten die Kinder noch selbst den Zoo und seine Tiere erkunden, bevor der Heimweg angetreten wurde.

31Mai2019

Eine kleine Gruppe Ministranten mit ihren Familien machten sich mit Pfarrer Ertl und Gemeindereferentin Göhring auf den Weg über Mörslingen zur Kapelle am Goldberg. Nach einer Verschnaufpause und einer kurzen Andacht ging es über den Goldberg zur Einkehr in die Goldbergalm.

Gestärkt und ohne Zwischenfälle konnte der Heimweg angetreten werden.