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Der Frauendreißiger

05. September 2026

Der Frauendreißiger bezeichnet eine traditionelle Zeit der besonderen Marienverehrung in der katholischen Kirche. Er beginnt am 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, und dauert etwa 30 Tage bis zum 14. September. Besonders im süddeutschen und österreichischen Raum ist dieser Brauch verbreitet.

Eine wichtige Tradition während dieser Zeit ist das Sammeln und Segnen von Kräutern und Blumen. Am 15. August werden Kräuterbuschen zur Kirche gebracht und im Gottesdienst gesegnet. Die Pflanzen stehen symbolisch für die Schönheit der Schöpfung und für das Heil, das Gott den Menschen schenkt. In der Volksfrömmigkeit wurden den Kräutern, die während des Frauendreißigers gesammelt wurden, zudem besondere Heil- und Schutzkräfte zugeschrieben.

In diese Zeit fallen mehrere Marienfeste:

  • 15. August – Aufnahme Mariens in den Himmel (Mariä Himmelfahrt): Das wichtigste Fest zu Beginn des Frauendreißigers. Es erinnert daran, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.
  • 22. August – Maria Königin: An diesem Tag wird Maria als Königin des Himmels und der Erde verehrt.
  • 8. September – Geburt Mariens (Mariä Geburt): Das Fest erinnert an die Geburt Marias und wird als eines der ältesten Marienfeste der Kirche gefeiert.
  • 12. September – Mariä Namen: Dieses Fest ehrt den Namen Marias und ihre besondere Bedeutung im christlichen Glauben.

Der Frauendreißiger verbindet somit Marienverehrung, Gebet und die Wertschätzung der Schöpfung. Er erinnert daran, dass Maria für Christen ein Vorbild des Glaubens und der Hoffnung auf das ewige Leben bei Gott ist.


Dieser Beitrag wurde mit KI erstellt